Reaktionen und Rezensionen zu „Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt“

Mein aktuelles Buch (Peter Ullrich: Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt. Politik im Antisemitismus- und Erinnerungsdiskurs, Göttingen: Wallstein 2013) hat schon einiges an Resonanz erzielt – von nachdrücklichem Lob bis hin zu schäumender Wut (doch mehr von ersterem). Hier die Links, soweit verfügbar.

 

  • „Wer sich künftig mit dem Thema ‚die Linke und der Nahostkonflikt‘ auseinandersetzt, kommt an Ullrichs neuem Buch kaum vorbei.“ findet Bettina Sophie Weißgerber in Sehepunkte 14/2014(10), moniert aber – nicht als erste – dass (in diesem Buch!) der Begriff links unterbestimmt bleibt.
  • Martin Krauss hebt in seiner Rezension für die Jüdische Allgemeine (in allerdings ungewohnter Buchgesellschaft) das unaufgeregte des Buches hervor: „Was Ullrichs Studie […] lesenswert macht, ist die kompetente und so gut wie nie denunzierende Einordung.“
  • Felix Pahl erklärt das Buch im Forschungsjournal Soziale Bewegungen (Heft 3-2014) zum ausführlichsten und differenziertesten Text zum Thema (Ausschnitte hier).
  • Anna Kaminski stellt in der FAZ (22.7.2014) Sektenpotenzial fest: „Wer eine tiefergehende sozialwissenschaftliche Analyse linker Nahost-Diskurse sucht, wird mit Ullrichs Buch auf seine Kosten kommen. Für alle anderen bietet der Band zumindest einen Einblick in die verwirrende Welt linker Sekten.“
  • Reiner Bernstein findet das Buch im Prinzip gut, manche seiner Einschätzungen verbleiben für mich aber etwas im Obskuren.
  • Markus Rackow kann stattdessen nur „verordnete Versöhnung“ in dem Versuch erblicken, „Honig im Wespennest“ zu verträufeln (E-Politik, 23.7.2014).
  • Matthias Bertsch erkennt in seiner Rezension für „Andruck – das Magazin für politische Literatur“ im Deutschlandfunk ein „Plädoyer für einen linken Universalismus“ (DLF, 13.1.2014)
  • Armin Pfahl-Traughber ist beeindruckt von „einer differenzierten und reflektierten Sicht auf das Thema“ (Hpd.de, 16.1.2014)
  • Franziska Scholl meint (zu Recht), das Buch sei ein „Beitrag zur Rationalisierung„, kritisch-lesen.de Nr. 31
  • Markus Mohr bespricht das Buch witzig und wohlwollend: „Verwickelte Gefechtslage“, junge Welt, 30.12.2013
  • „Sowohl aus wissenschaftlichem wie auch aus politischem Interesse, spannend zu lesen“ findet Andreas Wiedermann auf amazon.de
  • Ausführlicher schreibt derselbe Autor andernorts unter anderem: „[Ullrich] bezieht dabei selbst immer einen klaren Standpunkt, ohne dabei jedoch seine kritische Distanz aufzugeben.“  (Media Mania)
  • Jan Süselbeck scheint sehr gut verstanden zu haben, worum es mir im Buch geht: „Plädoyer für eine neue Selbstreflexivität. Literaturwissenschaftliche Anmerkungen zu Peter Ullrichs Buch über Antisemitismuskritik und Antizionismus in der deutschen Linken“, Literaturkritik.de
  • Peter Nowak lobt das Vermeiden unpassender Verallgemeinerungen: „Die deutsche Brille ist getrübt. Peter Ullrich untersuchte akribisch den angeblichen Antisemitismus unter Linken„, Neues Deutschland, 23.11.2013
  • Olaf Kistenmacher empört über sich eine nebensächliche Fußnote; dem Rest weicht er aus: „Es lohnt deswegen keine eigene Besprechung“, Rote-Ruhr-Uni; ich habe ihm geantwortet.
  • Jens Renner analysiert aktuelle Nahostdiskussionen und die Widerstände gegen das Buch, Christoph Gollasch rezensiert es einige Seiten weiter hinten als „wichtigen Beitrag im Spiel radikaler Identifikation„: „Linksdeutsche Nahostdebatten“, Analyse und Kritik, Nr. 588 / 19.11.2013
  • Die Jungle World druckte einen Auszug aus dem Buch, natürlich entsprechend der Blattlinie sehr perspektivisch gekürzt: „Drache bleibt Drache? Über Antisemitismus und Antizionismus in der deutschen Linken“, Jungle World Nr. 43, 24. Oktober 2013
  • Simon Teune interviewte mich über die Kernthemen des Buches
  • Auch die taz versucht mit Hilfe des Buches, linke Nahostscharmützel zu verstehen: „Eine Besichtigung linker Scharmützel: Wie hältst du’s mit dem Davidstern?“, taz Nord, 25.10.2013
  • „Rassistisches Gebräu“ – Auszug aus dem Buch in „Analyse und Kritik“, Nr. 586
  • kein bisschen spaßig finden das Buch Thomas Weidauer und Dr. phil. Clemens Heni, letzterer selbsternannter „Direktor“ einer ominösen Einrichtung, des 1-Mann-„Berlin International Centre for the Study of Antisemitism“, oder kurz: ein „Bekloppter“ (konkret). Ihre Beiträge sind an Entrüstung kaum zu überbieten.
  • Wolfgang Kraushaar findet sich in einer Fußnote ungerecht behandelt, sein Freund, der Verfasser des sehr schönen Vorworts, Micha Brumlik, kommt so in die Loyalitäten-Bredouille, stört sich aber eigentlich aus anderen Gründen an der Fußnote.
  • am 31.10. fand in der RLS (zusammen mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung) die offizielle Buchpräsentation statt. Prof. Werner Bergmann moderierte souverän. Florian Weiß (RLS) und Ursula Kömen (Wallstein) sprachen Grußworte. Micha Brumlik war aufgebracht wegen Hetzte gegen das ZfA, sich und mich (durch besagten Heni) und wollte die eine oder andere Klarstellung. Alles auf Video hier zu sehen.
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2 Gedanken zu „Reaktionen und Rezensionen zu „Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt“

  1. Pingback: Sowohl als auch statt entweder oder | peter ullrich | textrecycling

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