#NoG20 – Ausblick auf den Ausnahmezustand

Die G20-Proteste haben zu viel medialer Resonanz geführt. Wir vom ipb waren gefragte Gesprächspartner der Medien. Ich habe mich im Faktenfinder der Tagesschau u.a. zur dilemmatischen Ausgangslage für die Polizei  geäußert, die sie einseitig zulasten der Proteste aufgelöst hat (im Einsatzbefehl steht entsprechend, dass der Gipfel höchste Priorität genießt) und ich erörtere die Repression von Protest durch die Polizei. Weiterlesen

Studentische/r Mitarbeiter/in gesucht

Ich suche eine/n studentischen Mitarbeiter/in im Projekt zu Videoüberwachung von Demonstrationen.

Der Umfang beträgt 80h/Monat. Voraussichtlicher Zeitraum ist vom 15.09.2016 bis 30.04.2017.

Bewerbungsschluss ist am 25.07.2016.

Details zu der Ausschreibung finden Sie hier.

 

Postdemokratische Empörung – Working Paper zu Mahnwachen, Pegida und, und, und…

Von wegen Sommerloch, hier kommt mein aktuelles Working Paper in der Reihe des Protestinstituts zu Empörung und Empörten in der Postdemokratie:

Postdemokratische Empörung. Ein Versuch über Demokratie, soziale Bewegungen und gegenwärtige Protestforschung, Reihe: ipb Working Papers, Juli 2015

Zusammenfassung: Weiterlesen

Arbeitskreis „Technik und Soziale Bewegungen/Protest“ bei der Tagung „Bridging and Bonding“

Am 11. und 12. September 2015 veranstaltet die Initiative für Protest- und Bewegungsforschung (angesiedelt am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin) am WZB die Tagung „Bridging and Bonding“, auf der sich die Protest- und Bewegungsforscher/innen auch mit denjenigen Wissenschaftler/innen vernetzen wollen, die einzelne thematische Bezüge zum Feld haben. Ziel ist es, in offenen Diskussionsformaten thematisch interessierte zu Teilbereichen zusammenzubringen Weiterlesen

CfP: Panel – Protest und Polizei in der Überwachungsgesellschaft

Auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft vom 21. bis 25. September 2015 an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg zum Thema „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ veranstalten Judith Vey und Peter Ullrich (beide TU-Berlin und Verein für Protest und Bewegungsforschung) für den  Arbeitskeis soziale Bewegungen das Panel: „Protest und Polizei in der Überwachungsgesellschaft“. Weiterlesen

„Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt“ – neues Buch erschienen!

Cover_Ullrich_Deutsche Linke Nahost_kleinPeter Ullrich
Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt.
Politik im Antisemitismus- und Erinnerungsdiskurs

Unter Mitarbeit von Daniel Bartel, Moritz Sommer und Alban Werner
Mit einem Vorwort von Micha Brumlik
(Göttingen: Wallstein, Oktober 2013, 207 S., gebunden, ISBN: 978-3-8353-1362-0, € 19.90)

Inhalt:

Linke Nahostdiskurse im Spannungsfeld von Erinnerungszwang und Erinnerungsabwehr.

Immer wieder wird in Deutschland kontrovers diskutiert, ob, wann und warum israelkritische Positionen zum Nahostkonflikt nur kaschierter Antisemitismus seien. Peter Ullrich beleuchtet neue Perspektiven: Einerseits haben Lernprozesse der vergangenen Jahrzehnte dazu geführt, dass die linke Nahostdebatte in Deutschland heute komplexer und ausgewogener ist denn je. Andererseits bleiben doch die Gefahren für eine universalistische linke Position erkennbar. Immer wieder droht der Umschlag ins Partikulare, sei es in Form von Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit oder extremer Überidentifikation mit Konfliktakteuren. Aus wissenssoziologischer und diskursanalytischer Perspektive untersucht der Autor verschiedene Aspekte des deutschen Blicks auf den Nahostkonflikt.

Reaktionen und Rezensionen

Informationen beim Verlag

Buchvorstellungen

16.10.2013 Würzburg
Seminartag Forum Frankenwarte: Wir sind die Guten – Antisemitismus von links, mit Buchpräsentation

31.10.2013 um 19.00 Uhr Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
Lesung + Podiumsdiskussion mit Peter Ullrich und Micha Brumlik, Werner Bergmann (ZfA), Florian Weis (RLS), Ursula Kömen (Wallstein Verlag)

14.11.2013 Tübingen, Epplehaus, Input-Gruppe
Buchpräsentation

02.12.2013 Berlin, Buchhandlung Schwarze Risse
Buchpräsentation, Moderation: Klaus Holz

weitere aktuelle Termine hier

„Viel Bewegung – wenig Forschung?“ – Auftaktkonferenz des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung

19./20. Juni 2013, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Proteste und soziale Bewegungen sind treibende Kräfte gesellschaftlicher Veränderung. Sie bestimmen immer wieder die Schlagzeilen, beeinflussen Entscheidungen und verändern den Blick auf die Welt. Obwohl Politik “von unten” so wirkmächtig ist, bleibt die wissenschaftlliche Analyse ihrer Entstehung, Entwicklung und Wirkung unterentwickelt. Mit dem entstehenden Institut für Protest‐ und Bewegungsforschung wollen wir diese Lücke füllen. Zum Auftakt laden wir zu einer Positionsbestimmung ein: Welche Rolle kann Forschung in der gesellschaftlichen Debatte über Protest und soziale Bewegungen spielen? Welches akademisch produzierte Wissen zu diesen Themen wollen wir? Weiterlesen

Protestforschung – wie, warum, wo?

Ein umfangreicher Beitrag von mir in der Tageszeitung „Neues Deutschland“ beschäftigt sich mit dem Zustand und dem Sinn von Protestforschung:

Peter Ullrich: Die Wissenschaft vom Protest

Hintergrund ist unter anderem die Gründung eines Instituts für Protest- und Bewegungsforschung.