„Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt“ – neues Buch erschienen!

Cover_Ullrich_Deutsche Linke Nahost_kleinPeter Ullrich
Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt.
Politik im Antisemitismus- und Erinnerungsdiskurs

Unter Mitarbeit von Daniel Bartel, Moritz Sommer und Alban Werner
Mit einem Vorwort von Micha Brumlik
(Göttingen: Wallstein, Oktober 2013, 207 S., gebunden, ISBN: 978-3-8353-1362-0, € 19.90)

Inhalt:

Linke Nahostdiskurse im Spannungsfeld von Erinnerungszwang und Erinnerungsabwehr.

Immer wieder wird in Deutschland kontrovers diskutiert, ob, wann und warum israelkritische Positionen zum Nahostkonflikt nur kaschierter Antisemitismus seien. Peter Ullrich beleuchtet neue Perspektiven: Einerseits haben Lernprozesse der vergangenen Jahrzehnte dazu geführt, dass die linke Nahostdebatte in Deutschland heute komplexer und ausgewogener ist denn je. Andererseits bleiben doch die Gefahren für eine universalistische linke Position erkennbar. Immer wieder droht der Umschlag ins Partikulare, sei es in Form von Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit oder extremer Überidentifikation mit Konfliktakteuren. Aus wissenssoziologischer und diskursanalytischer Perspektive untersucht der Autor verschiedene Aspekte des deutschen Blicks auf den Nahostkonflikt.

Reaktionen und Rezensionen

Informationen beim Verlag

Buchvorstellungen

16.10.2013 Würzburg
Seminartag Forum Frankenwarte: Wir sind die Guten – Antisemitismus von links, mit Buchpräsentation

31.10.2013 um 19.00 Uhr Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
Lesung + Podiumsdiskussion mit Peter Ullrich und Micha Brumlik, Werner Bergmann (ZfA), Florian Weis (RLS), Ursula Kömen (Wallstein Verlag)

14.11.2013 Tübingen, Epplehaus, Input-Gruppe
Buchpräsentation

02.12.2013 Berlin, Buchhandlung Schwarze Risse
Buchpräsentation, Moderation: Klaus Holz

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Buchankündigung (Oktober): Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt

Im Oktober erscheint mein neues Buch:

Cover_Ullrich_Deutsche Linke Nahost_klein

Peter Ullrich

Deutsche, Linke und der Nahostkonflikt
Politik im Antisemitismus- und Erinnerungsdiskurs

Mit einem Vorwort von Micha Brumlik
ca. € 19,90 (D) | ca. € 20,50 (A) | ca. SFr 27,90

Inhalt:

Linke Nahostdiskurse im Spannungsfeld von Erinnerungszwang und Erinnerungsabwehr.

Immer wieder wird in Deutschland kontrovers diskutiert, ob, wann und warum israelkritische Positionen zum Nahostkonflikt nur kaschierter Antisemitismus seien.
Peter Ullrich beleuchtet neue Perspektiven: Einerseits haben Lernprozesse der vergangenen Jahrzehnte dazu geführt, dass die linke Nahostdebatte in Deutschland heute komplexer und ausgewogener ist denn je. Andererseits bleiben doch die Gefahren für eine universalistische linke Position erkennbar. Immer wieder droht der Umschlag ins Partikulare, sei es in Form von Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit oder extremer Überidentifikation mit Konfliktakteuren.
Aus wissenssoziologischer und diskursanalytischer Perspektive untersucht der Autor verschiedene Aspekte des deutschen Blicks auf den Nahostkonflikt.

Mehr beim Verlag

Buchvorstellungen: u.a. 31.10.2013 von Rosa-Luxemburg-Stiftung & Zentrum für Antisemitismusforschung (mit dem Autor und Micha Brumlik, Werner Bergmann, Florian Weis)

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Erwiderung zu Salzborn-Voigt-„Studie“ erschienen

Ein Text von Samuel Salzborn und Sebastian Voigt trug nicht unwesentlich dazu bei, im Frühjahr 2011 die Partei Die Linke mit Antisemitismusvorwürfen zu überziehen. Auch wenn tatsächlich wunde Punkte angesprochen wurden – der Text ist wissenschaftlich allerunterstes Niveau. Ich habe zusammen mit Alban Werner an gleicher Stelle (Zeitschrift für Politik) eine Erwiderung veröffentlicht, die freundlicherweise auch jemand ins Netz gestellt hat:

Online lesen

Peter Ullrich/Alban Werner 2011: Ist »DIE LINKE« antisemitisch? Über Grauzonen der »Israelkritik« und ihre Kritiker, Zeitschrift für Politik 58 (4), S. 424-441.

Zusammenfassung: Weiterlesen